Bluthochdruck
Hoher Blutdruck während der Schwangerschaft
Viele schwangere Frauen sorgen sich um Bluthochdruck in der Schwangerschaft. Solange Sie allerdings über die Ursachen Bescheid wissen, können Sie sich und ihr Kind wirksam dagegen schützen.
Wie beeinflusst hoher Blutdruck die Schwangerschaft?
Oft ist es so, dass Frauen die ohnehin zu hohem Blutdruck tendieren, dies erst in der Schwangerschaft merken. Wird die Mutter bereits vor der Schwangerschaft mit Bluthochdruck diagnostiziert, so handelt es sich um chronische Hypertonie. Bluthochdruck während der Schwangerschaft kann das Wachstum des Babys behindern und seine Gesundheit beeinflussen. Außerdem sind Frauen mit hohem Blutdruck anfälliger für Präeklampsie.
Was ist Präeklampsie?
Hoher Blutdruck ist eines der Hauptanzeichen für Präeklampsie, welche Einfluss auf das Hirn, die Augen und die Leber der Frau haben kann. Es kann zum Anschwellen der Hände und des Gesichts, sowie zu einem hohen Proteingehalt des Urins kommen, welcher ein potenzielles Gesundheitsrisiko darstellt. Es kann weiterhin zu Sehstörungen und Kopfschmerzen kommen. In ersten Fällen können Anfälle auftreten, die möglicherweise tödlich für Mutter und Kind verlaufen.
Präeklampsie kann auch zu einer Trennung von Plazenta und Gebärmutterwand vor der Geburt führen, starke Blutungen nach sich ziehen und das Leben von Mutter und Kind gefährden.
Besondere Anfälligkeit für Präeklampsie
Frauen mit Bluthochdruck, Diabetes, Nierenerkrankungen, rheumatischer Arthritis, Lupus und Sklerodermitis unterliegen einem gesteigerten Risiko für das Auftreten von Präeklampsie. Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft stark übergewichtig waren und unter 20 oder über 40 sind, unterliegen außerdem einem höheren Risiko für Bluthochdruck.
Behandlung von Präeklampsie
Die Geburt ist die einzige Heilung für Präeklampsie. Nachdem ein Arzt die Ernsthaftigkeit des Bluthochdrucks und das Alter des Babys festgestellt hat, kann er über eine frühere Einleitung der Geburt entscheiden. Frauen die oft zu Vorsorgeuntersuchungen gehen, sind dem Risiko für Bluthochdruck weniger ausgesetzt, da der Blutdruck bei jedem Besuch gemessen wird und Behandlungen frühzeitig eingeleitet werden können.
Gesunde Vorsicht
Vorbeugen ist besser als Heilen. Frauen die sich auf eine Schwangerschaft vorbereiten, sollten weniger Salz zu sich nehmen, sich regelmäßig bewegen, Alkohol und Tabak vermeiden und regelmäßig zum Arzt gehen, um dem Auftreten von Bluthochdruck entgegen zu wirken.
Hinweise zur Hilfe bei Verstopfung
Sportliche Betätigung ist wahrscheinlich die beste Vorsorge gegen Verstopfung. Selbst kürzere und mittlere Spaziergänge reduzieren Verstopfungssymptome und erhöhen das Wohlbefinden der werdenden Mutter.
Während der Schwangerschaft ist die Aufnahme von viel Flüssigkeit besonders wichtig, denn mangelnde Hydrierung ist ein Grund für Verstopfung. Außerdem empfiehlt sich die Einnahme passender Kalzium- und Vitaminergänzungsmittel. Manchmal können auch Präparate zur Aufweichung des Stuhls eingesetzt werden. Dies sollte allerdings nicht zur Gewohnheit werden. In der Regel sind natürliche Mittel und Hausmittel die am besten geeignete Methode. Eine dieser Mittel ist die Abwechslung von kalten und warmen Speisen und Getränken. Die erleichtert die Verdauung und die Abführung von Gasen.
Verstopfung während der Schwangerschaft ist normal und kann oft behoben werden. Faktisch verschwindet das Problem nach der Geburt des Babys. Also betrachten Sie dieses Problem mehr als eine vorübergehende Einschränkung denn als Krankheit.
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