Baby Blues versus Postpartum
Unter Baby Blues versteht man den Zustand von Depression nach dem man ein Kind zur Welt gebracht hat. Die Schwangerschaft ist mit Sicherheit eine der aufregendsten Erfahrungen die eine Frau überhaupt machen kann. Es ist aber auch eine sehr anstrengende Erfahrung, die an den Nerven zehrt. Der Körper macht innerhalb der neun Monate ständig Veränderungen durch. Mit diesen Veränderungen umgehen zu lernen kann eine sehr große Herausforderung sein. Wenn Sie das erste Mal schwanger sind, dann kann die Erfahrung für Sie sehr schmerzhaft werden. Aber umso mehr Sie sich über die Schwangerschaft und die einhergehenden Veränderungen informieren, desto besser werden Sie damit umgehen können. Wenn Sie die Warums und Weshalbs sowie die Konsequenzen des Schwangerwerdens kennen, dann werden Sie nicht in Panik geraten, wenn Sie Veränderungen durchleben. Aber unabhängig davon wie gut Sie informiert sind, Sie müssen trotzdem damit rechnen, dass Sie vielleicht nach der Schwangerschaft mit Baby Blues zu tun haben, da es ein bekanntest Phänomen ist. Sie dürfen die durch Schwangerschaft ausgelösten Depressionen nicht ignorieren. Wenn die Depressionen länger als zwei Wochen anhalten, dann müssen Sie mit Ihrem Arzt darüber reden, damit er Sie adäquat behandeln kann.
Baby Blues Depressionen bekommen zwischen 60% und 80% aller Frauen nach der Geburt. Die Depression kann zu Erschöpfung, Ängsten und Schlaflosigkeit führen. Sie fangen vielleicht an über Dinge zu weinen, die Sie sonst nicht berühren würden. Es kann auch ihren Appetit beeinflussen, indem Sie beginnen mehr oder weniger zu essen.
Ist postpartum Depression und Baby Blues das Selbe?
Die meisten Menschen verwechseln postpartum Depression mit Baby Blues. Es ist nicht das Selbe, sondern es liegen Welten dazwischen. Die zwei werden oft miteinander verwechselt, weil die Symptome die gleichen sind. Dennoch gibt es Differenzen um zwischen Baby Blues und klinischen Depressionen zu unterscheiden. Die zwei wichtigsten Faktoren sind die Dauer und die Intensität der Depression. Wenn Sie wie bereits erwähnt über einen längeren Zeitraum hinweg Depressionen verspüren, dann ist das kein Baby Blues mehr sondern eine postpartum Depression.
Es ist wichtig, dass Sie verstehen, dass es sich bei Baby Blues um keine Krankheit handelt, so lange es nur in den ersten Wochen nach der Geburt des Kindes auftritt. Wenn Sie aber im Voraus vielleicht schon wissen, dass es in Ihrer Familie schon mehrere Fälle von Depressionen gab, dann sollten Sie das Thema sehr ernst nehmen und nicht vernachlässigen. Wenn das Gefühl der Angst und die negativen Gedanken Ihnen Probleme bereiten, dann ist es auf alle Fälle mehr als nur Baby Blues und Sie müssen Ihren Arzt konsultieren.
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