Der Schwangerschaftstest
Seit Jahrhunderten durchläuft der Körper der Frau dieselben Veränderungen, sobald das Kind empfangen wurde. Die Empfängnis hat schon die Befruchtung einer Eizelle durch eine Spermienzelle enthalten. Sobald es entsteht, bewegt sich das befruchtete Ei in den Uterus, wo es im Uterus implantiert wird. Zu diesem Zeitpunkt beginnen die Zellen, aus denen später die Plazenta wird, ein Hormon namens humane Choriongonadotropin (hCG) zu produzieren.
Vor vielen Jahrzehnten entwickelte die medizinische Forschung einen Weg, um die Menge an hCG zu messen. Diese Messung wurde später ein Werkzeug, welches es Ärzten erlaubte zu bestimmen, ob eine Frau schwanger war oder nicht. Die Ärzte sendeten eine Urinprobe an ein Labor, wo es richtig untersucht wurde.
Die Implantation des befruchteten Eis und die daraus resultierende Produktion von hCG beginnt etwa neun Tage, nachdem die meiotischen Zellen, also die Reproduktionszellen, zusammen kommen. Die Menge der hCG Produktion erhöht sich stetig während der ersten paar Wochen der Schwangerschaft. Tatsächlich verdoppelt es sich alle zwei oder drei Tage.
Heutzutage kann eine Frau die denkt sie könne vielleicht schwanger sein, sich die Tatsache zu Nutze machen, dass ihr Blutkreislauf und ihr Urin einen höheren hCG Wert aufweisen. Sie kann einen Weg erkaufen, der bestimmt wie groß die Menge an hCG ist. Sie kann sich einen der Tests für zu Hause kaufen, welche es online oder im Laden in allen Apotheken gibt.
Die Frau die sich entscheidet einen solchen Test zu kaufen, muss zwischen zwei Arten von Tests auswählen. Beide testen den hCG Gehalt im Urin, aber sie tun es auf verschiedene Art und Weise. Der eine hat einen Teststreifen oder Stab. Bei dem anderen muss man den Urin in einen mitgelieferten Becher tun.
Die erstgenannte Art von Test wurde entwickelt, um ihn einer geeigneten Probe auszusetzen. Manchmal muss es in gesammelten Urin gesteckt werden; bei anderen hält man es in den Urinfluss. Bei der zweiten Art von Test sichert ein Testgerät die Einhaltung der notwendigen Prozedur.
Bei manchen Tests muss die Frau ein paar Tropfen Urin aus einem Sammelbehälter in ein spezielles Gefäß füllen. Frauen, die einen anderen Test erworben haben, tun das Testgerät direkt in die gesammelte Probe. Egal, welche Testmethode gewählt wird, das Ergebnis wird immer als Farbveränderung angezeigt.
Jeder dieser Tests sollte zehn bis zwölf Tage nach der Ovulation stattfinden. Das Ende dieser Zehn bis Zwölftägigen Zeitspanne fällt mit dem erscheinen von Beweisen für die Empfängnis eines Kindes zusammen, wie dem Ausbleiben der Periode. Jedoch kann ein negatives Testergebnis zweifel über die Genauigkeit eines solchen Tests aufwerfen. In diesem Fall sollte der Test eine Woche später wiederholt werden.
Manchmal kann ein negatives Ergebnis entstehen, wenn sich die Frau nicht an die richtige Vorgehensweise hält. Kein Test sollte nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums gemacht werden. Die falsche Aufbewahrung eines Tests kann ebenfalls zu einem negativen Ergebnis führen. Ein verzögerter Test, also einer bei dem die Probe mehr als 15 Minuten nicht getestet wird, kann ebenfalls ein negatives Ergebnis produzieren.
Zusätzlich dazu sollte das Testverfahren als Erstes am Morgen durchgeführt werden, oder wann auch immer die Frau aufwacht und sich für den Tag bereit macht. Sobald die Prozedur eingeleitet wurde, muss jeder Schritt auf die angegebene Weise befolgt werden. Jeder Schritt, der ein oder mehrere Ereignisse zu einem bestimmten Zeitpunkt verlangt, deutet darauf, dass Sie eine Uhr dazu brauchen. Eine schlaue Frau schätzt die Zeit nicht, die vergangen ist.
Egal, ob positiv oder negativ, das Ergebnis sollte aufgezeichnet werden. Der Aufzeichnungsprozess bedeutet nicht, dass das gezeigte Ergebnis in Stein gemeißelt ist. Eine Frau muss zu jedem Zeitpunkt die Faktoren berücksichtigen, welche die Genauigkeit des gesamten Prozesses beeinflussen könnten.
Wenn der Sammelbehälter gereinigt wurde, und daher spuren von Seife enthält, könnte der Test ein ungenaues Ergebnis bringen. Wenn die gestestete Frau eine Form von Methadon nimmt, könnte das Ergebnis weniger genau sein. Manchmal liest eine ungeduldige Dame das Ergebnis zu früh, was zu Ungenauigkeiten führen kann.
Eine Frau die Fruchtbarkeitsmedikamente genommen hat, die hCG enthielten, muss sich darüber im Klaren sein, dass der Test ein falsches Positiv-Ergebnis liefern könnte. In dem sie sich am richtigen Zeitpunkt testet, hat die Frau eine besser Chance darauf, ein richtiges und wahres Ergebnis zu bekommen.
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