Frühgeburt
Die Frühgeburt und ihre Ursachen
Der Begriff Frühgeburt bezeichnet eine Entbindung vor der finalen Entwicklungsphase des Babys. Eine normale Schwangerschaft dauert 40 Wochen. Entbindungen in der 37., 38. und 39. Woche wird noch als normal eingestuft. Wird das Baby vorher geboren, spricht man von einer Frühgeburt. Es gibt auch Fälle in denen das Baby mehrere Wochen nach dem eigentlichen Geburtstermin zur Welt kommt.
Komplikationen
Die Risiken im Zusammenhang mit Frühgeburten sind von mehreren Faktoren abhängig. Im Allgemeinen steigen die Risiken mit der Verkürzung der Schwangerschaft. Das bedeutet allerdings nicht, dass einen Spätgeburt risikofrei ist, denn auch hier gibt es mögliche Komplikationen. Geburten in der 41. oder 42. Woche sind in der Regel problemlos. Darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen recht hoch.
Beeinflussende Faktoren bei Frühgeburten
Es gibt mehrere Faktoren, die zu Frühgeburten beitragen.
* Das Frühgeburtsrisiko erhöht sich, wenn die werdende Mutter Alkohol oder Tabak missbraucht hat. Hat die Mutter vor der 32. Woche das Rauchen und Trinken eingestellt, sind die Risiken minimal.
* Frühgeburten können auch auf Probleme bei der Zeugung zurück gehen. Wenn Sie länger als ein Jahr für die Zeugung benötigt haben, unterliegen Sie einem höheren Frühgeburtsrisiko. Je leichter die Zeugung war, desto niedriger das wahrscheinliche Risiko. Forschungen zufolge resultierten 40 Prozent aller problembehafteten Zeugungen in Frühgeburten.
* Handelt es sich um Zwillinge oder Drillinge, steigt das Frühgeburtsrisiko auf über 50 Prozent.
* Die Schwangerschaftsgeschichte hat ebenfalls Einfluss auf das Frühgeburtsrisiko. Faktoren sind unter anderem eine vorausgegangene Fehlgeburt, vaginale Blutungen während der Wehen, und eine frühere Abtreibung.
* Weitere Faktoren im Zusammenhang mit vorherigen Erkrankungen der werdenden Mutter: Parodontalerkrankung, Angstgefühl, Diabetes, Präenklampsie, hoher Blutdruck und chromosomale Abnoritäten.
* Das Alter der Frau spielt ebenfalls eine Rolle: Das Risiko steigt wenn die Mutter unter 18 oder über 35 Jahre alt ist.
* Ein kurzer Gebärmutterhals gilt auch als Hinweis auf ein erhöhtes Frühgeburtsrisiko.
Die gute Nachricht ist, dass die medizinische Forschung in jüngerer Vergangenheit eine Reihe von vielversprechenden Methoden zur Vermeidung von Frühgeburten gefunden hat.
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