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    Geburtstermin

    Der Geburtstermin – Grundlagen

    Der Geburtstermin ist vermutlich das erste, woran Sie denken, nachdem Sie herausgefunden haben, dass Sie schwanger sind. Es gibt zwar keine hundertprozentige Methode, um Ihren Geburtstermin zu bestimmen, ein Geburtsrechner kann jedoch das mögliche Datum eingrenzen.

    Inwiefern hilft es, den Geburtstermin zu kennen?

    Den Geburtstermin zu kennen hilft Ihnen dabei, sich körperlich und geistig auf die Geburt einzustellen.

    1. Sie werden sich durch Scheinwehen weniger beunruhigen lassen und sich sicherer fühlen, wann der beste Zeitpunkt ist, sich in ein Krankenhaus oder Geburtshaus einweisen zu lassen. Es wird Ihnen auch helfen, mit Ihren Ängsten rund um die Schwangerschaft umzugehen, und Sie werden während des letzten Schwangerschaftsstadiums wissen, wann die Zeit gekommen ist, in ein Krankenhaus zu gehen.
    2. Es hilft Ihnen bei der Erstellung eines Geburtsplans, bei der Beschreibung Ihrer Wünsche für die Geburt und Ihrer Erwartungen in Bezug auf die Behandlung Ihrer selbst und des Babys.

    Anzeichen des nahenden Geburtstermins

    Dieses sind einige der Anzeichen, mit deren Hilfe Sie erkennen können, ob Ihr Geburtstermin bevorsteht.

    1. Scheinwehen: In diesem Stadium der Schwangerschaft verspüren Sie möglicherweise Scheinwehen, die aber normalerweise wieder verschwinden, wenn Sie tief atmen oder sich bewegen. Machen Sie sich keine Sorgen, sie kommen während des dritten Schwangerschaftstrimesters bei vielen schwangeren Frauen vor. Die Häufigkeit dieser Kontraktionen nimmt etwa 2 Wochen vor der Geburt zu.
    2. Schleimpfropfen: Der Schleimpfropfen, der den Muttermund bedeckt, wird etwa 72 Stunden vor der Geburt abgestoßen, was jedoch nicht heißt, dass Sie auf der Stelle ins Krankenhaus eilen müssen.
    3. Blasensprung: Dieses ist das sicherste Zeichen für bevorstehende Wehen. Wenn die Fruchtblase erst einmal geplatzt ist, folgt die Geburt – entweder natürlich oder eingeleitet – innerhalb von 24 Stunden.
    4. Nesttrieb: Der Nesttrieb ist kein Mythos. Er ist eine sehr konkrete Erscheinung! Nur wenige Stunden vor der Geburt werden Sie sich energiegeladen fühlen, Sie werden Möbel rücken, Schränke saubermachen und den Fußboden putzen.
    5. Weitere Anzeichen: Durchfall, Verstopfung, Blähungen und Rückenschmerzen sind weitere Symptome für eine bevorstehende Geburt.

    Die Vorbereitung auf den Geburtstermin

    Vielleicht löst der Geburtstermin in Ihnen Ängste, schlaflose Nächte, Aufregung und Besorgnis aus. Millionen von Fragen schießen Ihnen vielleicht durch den Kopf. Die folgenden Dinge sollten Sie vor dem Geburtstermin erledigen.

    1. Geburtsvorbereitungskurs: Ein Geburtsvorbereitungskurs entspannt Sie, und informiert Sie und Ihren Partner darüber, wie Sie dem Geburtstermin positiv entgegensehen können.
    2. Geburtsplan: Fertigen Sie einen Geburtsplan für Ihren Geburtstermin an, und denken Sie dabei an Fragen wie Art der Geburt, Schmerzlinderung, wen Sie bei der Geburt dabei haben möchten, Entbindungsort und andere Dinge.
    3. Bereiten Sie sich auf das Baby vor: Für ein Neugeborenes zu sorgen kann frischgebackene Mütter vor eine Herausforderung stellen. Lernen Sie soviel Sie können über die Pflege eines Neugeborenen, und halten Sie das Kinderzimmer bereit.

    Mit dem Näherrücken Ihres Geburtstermins werden viele Gefühle, von Angst, Spannung und Sorge bis hin zu Freude und Glück, in Ihnen toben. Sprechen Sie mit Ihrer Hebamme, Ihrem Arzt, oder mit Ihnen nahestehenden Menschen über Ihre Ängste. Informieren Sie sich so gründlich wie möglich über jedes Schwangerschaftstrimester und den Geburtsvorgang, damit Sie auf Ihren Geburtstermin vorbereitet sind.

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