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    Schwangerschaftsdepression

    Schwangerschaft und Depression

    Der Beginn einer Schwangerschaft ist immer ein besonderer Moment im Leben einer Frau. Es ist auch eine Zeit, in der Frauen eine Vielfalt von Emotionen durchlaufen, vom Überschwang bis zur Depression. Schwangerschaft und Depressionen scheinen sich auszuschließen. Was also löst die Depression aus?
    Frau zu sein war noch nie einfach. Schon von Beginn der Pubertät an haben Mädchen hormonelle Probleme. Hormonelle Veränderungen führen zu dramatischen Stimmungsschwankungen. Medikamente wirken sich auf den Eisprung aus und die Antibabypille verursacht andere biochemische Probleme. Kaum haben sich Frauen auf Probleme dieser Art eingestellt, kommt die Schwangerschaft ins Spiel.

    Auslöser für Depressionen während der Schwangerschaft
    Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass die Natur während der Schwangerschaft einen komplett neuen Hormonhaushalt schafft, um die werdende Mutter in dieser emotionalen Phase zu schützen. Unglücklicherweise gehorchen viele Frauen dieser Theorie nicht und werden depressiv.
    Offenbar rührt dies aus einer Mischung von Faktoren: Hormonelle Veränderungen, Stress, Gesundheitszustand, ältere Kinder, der Partner oder Ehemann, eine gerade zurückliegende Periode der Unfruchtbarkeit und viele andere. Die Depression drückt sich meist durch ein Gefühl der Niedergeschlagenheit und Hilflosigkeit aus. Möglicherweise haben Sie Einschlafprobleme, sind leicht reizbar, fahren schnell aus der Haut und weinen ebenso schnell. Ihr Energiehaushalt ist starken Schwankungen unterworfen und Sie fühlen sich ruhelos. Es kümmert Sie nicht was Sie essen und in Extremfällen würden Sie Ihr Baby am liebsten loswerden. Manchmal möchten Sie sich selbst wehtun, oder haben sogar Suizidgedanken.

    Schwangerschaft, Depression und Medikamente
    Wissenschaftler sind nicht sicher, ob ein Zusammenhang zwischen Depression während der Schwangerschaft und der Benutzung von Antidepressiva vor der Schwangerschaft besteht. Präparate wie Valium, Xanax, Prozac beeinflussen Neurotransmitter im Hirn.
    Es ist möglich, dass sich bestimmte Hirnfunktionen verändern und Auswirkungen auf die Gemütslage haben. Diese Gemütsschwankungen können zu Depression führen. Antidepressiva können das Wachstum des Fötus negativ beeinflussen und zu Atemproblemen, Anfällen, Herzfehlbildungen und anderen Komplikationen führen.
    Es stellt sich also die Frage, ob die Einnahme von Medikamenten gegen Schwangerschaftsdepression die Risiken für das Baby wert sind. Auf jeden Fall wird es sich lohnen, natürliche Heilmethoden zu erforschen.

    Depression nach der Geburt
    Depression kann auch sofort nach der Geburt auftreten und hängt mit hormonellen Veränderungen nach der Entbindung zusammen. Der Östrogen- und Progesteronspiegel steigt während der Schwangerschaft. Nach der Geburt fallen die Spiegel plötzlich auf das Niveau vor der Schwangerschaft, meist innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Entbindung.
    Auch der Abfall von Schilddrüsenhormonen könnte die nachgeburtliche Depression auslösen. Nach der Entbindung verändern sich außerdem der Blutdruck, das Immunsystem und der Stoffwechsel, was ebenfalls zu Stimmungsschwankungen führen kann. Die nachgeburtliche Depression kann unmittelbar nach der Entbindung und innerhalb des ersten Jahres auftreten.
    Sollten Sie Ihr Baby stillen, sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt über die Einnahme von Antidepressiva.

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