Schwangerschaftsrechner
Wie funktioniert ein Schwangerschaftsrechner?
Sie sind schwanger. Herzlichen Glückwunsch! Ihr Arzt hat Sie vielleicht schon mit Hilfe eines Schwangerschaftsrechners informiert. Jetzt sind Sie wahrscheinlich neugierig darauf zu erfahren, wann Ihr Geburtstermin ist. Nun, einige von Ihnen fragen sich vielleicht auch, woher so ein Schwangerschaftsrechner weiß, wann Ihr Wonneproppen auf die Welt kommt! Lassen Sie uns also einen Blick auf die verschiedenen Methoden zur Berechnung des Geburtstermins werfen.
Letzte Periode
Dies ist die Standardmethode. Sie addieren 280 Tage zum ersten Tag der letzten Periode hinzu. Diese Methode basiert auf der klassischen 266 Tage dauernden Schwangerschaft plus 14 Tage. Letztere sind die 2 Wochen zwischen Beginn der Blutung und Eisprung. Diese Berechnungsmethode kann jedoch fehlerhaft sein, denn sie beruht auf der Annahme, dass der Eisprung genau 14 Tage nach Beginn der letzten Periode stattgefunden hat und die Eizelle auch an diesem Tag befruchtet wurde.
Basaltemperatur und luteinisierendes Hormon (LH)
Dies ist eine weitere Methode zur Berechnung des Geburtstermins. Sie verfolgen Ihre Basaltemperatur bzw. den Schub des luteinisierenden Hormons LH. Der Schwangerschaftsrechner zeigt den Eisprung an, die Zeit des Geschlechtsverkehrs und das Datum der Befruchtung. Wenn Sie sich des Datums der Befruchtung sicher sind, brauchen Sie nur 266 Tage dazu addieren, um Ihren Geburtstermin zu erhalten.
Naegele-Regel
Dies ist eine schnellere Möglichkeit, Ihren Geburtstermin zu erfahren. Viele Ärzte folgen dieser Methode bei der Berechnung des Geburtstermins. Sie basiert auf dem ersten Tag der letzten Periode und auf der allgemein gültigen Schwangerschaftsdauer. Wenn Sie dieses Datum kennen, zählen Sie einfach drei Monate zurück und addieren Sie 7 Tage hinzu, um Ihren Geburtstermin zu erhalten.
Ultraschall
Bei einer Ultraschalluntersuchung werden Schallwellen benutzt, um ein Bild Ihres Babys zu erzeugen. Solange Sie im ersten Trimester sind, wird Ihr Arzt das Alter Ihres Babys vielleicht mit Hilfe des Ultraschalls abschätzen. Auf dieser Grundlage kann der Geburtstermin errechnet werden.
Bedenken Sie, dass es keine exakte Methode zur Berechnung des Geburtstermins gibt. Sie basieren in der Hauptsache auf Durchschnittsdaten; daher können sie auch nicht exakt sein. Experten auf dem Gebiet der Medizin nehmen an, dass das Baby im Durchschnitt ungefähr 40 Wochen in der Gebärmutter verweilt. Manche Schwangerschaften dauern jedoch auch ein bis zwei Wochen kürzer oder länger an.
Um ein paar Statistiken anzuführen, es wurde herausgefunden, dass etwa 80 Prozent aller Mütter innerhalb von 10 Tagen des Geburtstermins entbinden, während 10 Prozent nach weniger als 38 Wochen entbinden. Ungefähr 8 Prozent aller Babys werden nach mehr als 42 Wochen geboren. Ein ziemlich langer Aufenthalt in der Gebärmutter!
Nun, wann auch immer Ihr Geburtstermin ist, machen Sie sich keine Gedanken über die Genauigkeit des Schwangerschaftsrechners. Konzentrieren Sie sich lieber darauf, jeden Moment Ihrer Schwangerschaft zu genießen. Viel Glück!
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