Schwangerschaftsübelkeit
Die Ursache der Schwangerschaftsübelkeit ist eine Veränderung des Hormonhaushalts. Übelkeit kann in Verbindung mit Erbrechen auftreten, muss es aber nicht. Entgegen dem volksmundlichen Begriff „Morgenübelkeit“, kann dieses Symptom zu jeder Tages- und Nachtzeit auftreten.
Aus verständlichen Gründen wurde schon viel Aufwand betrieben, um ein Mittel gegen die Schwangerschaftsübelkeit zu finden. Obwohl noch kein durchschlagender Erfolg in Sicht ist, gibt es doch eine Reihe überlieferter Hausmittel, die Abhilfe schaffen können. Es gibt eine Vielzahl frei erhältlicher Medikamente gegen Morgenübelkeit. Allerdings ist es sehr empfehlenswert, vor der Einnahme solcher Präparate mit einem Arzt zu sprechen.
Tipps für den Umgang mit Schwangerschaftsübelkeit
Ingwer ist das älteste und bekannteste Hausmittel. Seine Wirkung wurde durch Studien verschiedener Institute untermauert und oft mit der von Vitamin B6 verglichen – der Wirkstoff der meisten Medikamente gegen Schwangerschaftsübelkeit. Obwohl nicht garantiert werden kann, dass Ingwer Übelkeitssymptome komplett verhindert, ist es doch in der Lage diese Symptome zu verringern.
Ein weiterer Tipp betrifft die Aufnahme von Nahrung. Vermeiden Sie die Aufnahme großer Flüssigkeitsmengen und das Trinken zwischen den Mahlzeiten. Scharfe, frittierte, fettige und süße Speisen sollten Sie gar nicht erst anschauen, geschweige denn konsumieren. Überspringen Sie keine Mahlzeiten und essen Sie kleine Snacks zwischen den Hauptmahlzeiten.
Beim morgendlichen Aufstehen sollten Sie sich Zeit lassen. Außerdem kann es helfen, noch vor dem Aufstehen etwas Kleines zu essen.
Bewahren Sie Dinge in Ihrer Nähe auf, deren Geruch Sie mögen. Manche Frauen sind der Meinung, dass sich der Geruch bestimmter Seifen positiv auf Übelkeitssymptome auswirkt.
Wenn möglich, sollten Sie auf das Kochen verzichten. Klingt interessant? Eine Schwangerschaft kann auch gewisse Vorteile mit sich bringen.
Vermutlich wird sich die Schwangerschaftsübelkeit nicht komplett eliminieren lassen. Da sich das Symptom in den meisten Fällen während des ersten Trimesters zeigt und dann langsam verschwindet, sollten Sie vielleicht einfach lächeln und sich damit abfinden.
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