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    Ursachen für Schwangerschaftsübelkeit

    Schwangerschaftsübelkeit ist eine der unangenehmen, aber häufigen Symptome und Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft. Doch worin liegt ihre Ursache?

    Sobald Sie ein Kind gezeugt haben, beginnt Ihr Körper mit der verstärkten Produktion von Hormonen. Anfänglich werden Schwangerschaftshormone im Corpus Luteum gebildet. Ihr Hormonspiegel verdoppelt sich etwa jeden Tag während der ersten Schwangerschaftswochen. Innerhalb der ersten Wochen entwickelt sich auch die Plazenta. Schließlich wird diese die Hormonproduktion übernehmen und Ihr Hormonspiegel wird sich stabilisieren. Es ist die verstärkte Produktion von Hormonen, die zu Übelkeit und Erbrechen führt.

    Positiv lässt sich vermerken, dass Frauen die unter Schwangerschaftsübelkeit leiden, ein geringeres Fehlgeburtsrisiko tragen, da die Hormonproduktion korrekt verläuft. Das bedeutet allerdings nicht, dass Frauen, die keine Schwangerschaftsübelkeit haben, Anlass zur Sorge haben. Jede Frau reagiert anders auf Schwangerschaftshormone. Einige leiden unter Schwindelgefühlen, aber nicht unter Erbrechen. Manche Frauen haben kaum Appetit, während andere auch trotz Übelkeit und Erbrechen gern essen. Zusätzlich haben manche Frauen starke Abneigung gegenüber bestimmten Speisen oder Gerüchen, während anderen von fast allem übel wird.

    Wie Ihnen jede schwangere Frau bestätigen kann, ist der Begriff „Morgenübelkeit“ etwas irreführend. Übelkeit und Erbrechen können während des ersten Trimesters zu jeder Tageszeit auftreten. Bei manchen Frauen treten Übelkeit und Erbrechen morgens auf, wenn sie noch nichts gegessen haben. In vielen Fällen kann ein Mitternachtssnack oder ein kleiner Snack vorm Aufstehen Abhilfe schaffen. Obwohl Speisen mit hohem Proteinanteil möglicherweise nicht besonders appetitlich sind, gibt es doch Hinweise darauf, dass solche Speisen zur Verringerung von Übelkeitssymptomen beitragen können.

    Für die meisten Frauen endet die Übelkeitsperiode um die 13. Woche herum, zu Beginn des zweiten Trimesters. Zu dieser Zeit endet der Anstieg des Hormonspiegels und es tritt eine Stabilisierung ein. Bei anderen Frauen hält die Übelkeit an und kann bis zum Ende der Schwangerschaft andauern. Frauen mit Mehrfachschwangerschaften neigen zu stärkeren Übelkeitssymptomen, da sie einen höheren Hormonspiegel haben. Außerdem deuten manche Studien darauf hin, dass Frauen mit weiblichen Embryos stärkere Übelkeitssymptome haben, als jene mit männlichen Embryos.

    Trotz ihrer unangenehmen Natur, bietet die Schwangerschaftsübelkeit keinen Anlass zur Sorge, es sei denn die Frau verliert zu viel Flüssigkeit oder mehr als 10 Prozent ihres Körpergewichts. Diese krankhafte Erscheinung bedarf normalerweise einer medizinischen Behandlung in Form einer intravenösen Verabreichung von Flüssigkeit, Medikamenten gegen die Übelkeit oder beides.

    Sollten Sie selbst unter Schwangerschaftsübelkeit leiden, versuchen sie die häufige Einnahme proteinreicher Snacks. Es gibt auch eine Reihe natürlicher Heilmethoden die Sie versuchen können, zum Beispiel Ingwer und Pfefferminze. Außerdem können Sie immer mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Übelkeitssymptome überhand nehmen.

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