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    Vitamin C gegen Komplikationen

    Die Reduzierung von Schwangerschaftskomplikationen mit Vitamin C

    Komplikationen während der Schwangerschaft können zu Frühgeburten führen. Das American Journal of Clinical Nutrition empfiehlt die Einnahme kleiner Mengen Vitamin C in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft, um dem Frühgeburtsrisiko vorzubeugen.
    Die Membrane der Fruchtblase (Eihaut) beginnt zum Ende der Schwangerschaft und zur heran nahenden Geburt hin aufzubrechen. Eine normale Schwangerschaft sollte 40 Wochen dauern. Von einer Frühgeburt spricht man, wenn das Kind vor der 37. Woche geboren wird.
    Dieser vorfristige Bruch der Eihaut geschieht in etwa 10 bis 20 Prozent aller Schwangerschaften weltweit. Die vorzeitig geborenen Säuglinge haben unterentwickelte Lungen, welche nicht vollständig funktionieren, und sind anfällig für eine Reihe von Gesundheitsrisiken und Infektionen. Rauchen, schlechte Ernährung und vaginale Entzündungen während der Schwangerschaft sind mögliche Faktoren für das Auftreten dieser Komplikation.

    Kontrollierte Studien
    Studien zufolge ist das erhöhte Risiko für den Bruch der Fruchtblase auf ungenügende Mengen von Vitamin C in den Zellen der Mutter zurück zu führen. Vitamin C ist ein Antioxidationsmittel, welches auf natürliche Art in Früchten und Gemüse vorkommt. Es beeinflusst die Produktion und Reparatur von Bindegewebe im Körper. Außerdem wird ihm große Bedeutung bei der Aufrechterhaltung der Fruchtblase zugerechnet.
    Neue Studien haben bestätigt, dass Frauen die große Mengen Vitamin C zu sich nehmen, einem geringeren Risiko für das Reißen der Fruchtblasenmembrane unterliegen.
    120 zufällig ausgewählten Frauen wurden entweder 100mg Vitamin C pro Tag oder ein Placebo verabreicht.
    Diese Frauen waren weniger als 20 Wochen schwanger.
    Sie wurden zu Beginn der Studie untersucht.
    Nach Woche 20 wurden sie alle 4 Wochen für den Rest ihrer Schwangerschaft untersucht.

    Die Resultate:
    Frauen die Vitamin C Einnahme, zeigten 74 Prozent weniger vorzeitige Blasensprünge als jene mit Placebos. Frühgeburten in der Vitamin C Gruppe waren ebenfalls seltener – 13,4% gegenüber 24%.
    Obwohl die Anzahl der an der Studie beteiligten Menschen gering war, ist das Resultat doch ein Hinweis auf die Fähigkeit von Vitamin C zur Eindämmung des Risikos für einen frühen Blasensprung.

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